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Mixsmith Mischen nach Vorbild.

Mixsmith mischt und mastert eigene Aufnahmen nach dem Vorbild von Songs, deren Klang gefällt. Es misst die Referenz Spur für Spur und überträgt Balance, Klang, Dynamik, Breite und Effekte auf den eigenen Song.

  • Mixing und Mastering
  • KI-Stem-Trennung
  • Läuft auf dem eigenen Rechner
  • Freie Software (GPLv3)
Mixsmith auf der Seite Mixing: Einzelspuren eines Songs, Mischpult, Mix-Referenz und Regler zum Übernehmen der Referenz

So funktioniert es

Vom Referenzsong zum eigenen Mix

  1. Referenz anlernen

    Ein bis fünf Songs wählen, deren Mix gefällt. Die KI zerlegt sie in Gesang, Drums, Bass, Gitarre, Keys und Rest und misst jede Rolle.

  2. Eigene Spuren laden

    Einzelspuren hineinziehen oder einen fertigen Rohmix. Die Rolle jeder Spur erkennt Mixsmith am Dateinamen.

  3. Anhören und fertigstellen

    Vorschau berechnen, A und B vergleichen, am Mischpult nachregeln. Am Ende stehen Mix und Master als WAV bereit.

Tabelle Mix-Referenz mit Ziel, Ist, Korrektur und erkannten Effekten je Rolle

Mixing

Die Referenz als Maßstab

Für jede Rolle misst Mixsmith den Pegel im Verhältnis zum Mix, die Klangfarbe, Dynamik und Anschlag, die Stereobreite sowie Hall und Delay. Bei mehreren Referenzsongs zählt der Median.

Wie stark die Referenz übernommen wird, regeln sechs Schieber von 0 bis 100 Prozent: Balance, Klang, Dynamik, Transienten, Stereobreite sowie Hall und Delay. Eine Tabelle zeigt je Rolle Ziel, Ist und Korrektur.

Das Mischpult von Mixsmith mit Fadern, Panorama, Stumm und Solo für jede Spur

Mischpult

Jeder Kanal bleibt in der Hand

Die automatische Mischung ist ein Startpunkt. Jede Spur hat Fader, Panorama, Stumm und Solo, dazu Kanal-EQ, Kompressor und Hall.

  • Fader, Panorama, Stumm und Solo wirken live während der Vorschau
  • Bearbeitet wird jede Spur einzeln, gemessen an der Summe ihrer Rolle
  • Auf Wunsch werden auch die bearbeiteten Einzelspuren gespeichert
Vorschau mit Spektrum, Lautheitswerten und A/B-Player

Vorschau

Erst hören, dann entscheiden

Eine Vorschau zeigt Spektrum und Messwerte von Rohmix und Mix im Vergleich. Mit A und B wechselt man ohne Pause zwischen beiden.

Wer keine Einzelspuren hat, gibt einen fertigen Stereomix ein. Die KI zerlegt ihn einmal in Rollen, nichts geht dabei verloren.

Seite Mastering mit drei Songs, Spektrum der Analyse und Zielvorgabe Streaming

Mastering

Ein fertiger Klang, wie bei der Referenz

Fertige Songs gleicht Mixsmith an einen Referenzklang an: Restauration, Stem-Balance, Spektrum, Stereobild, Glue, Soft-Clipper, Limiter und Lautheit.

Zielvorgaben für Streaming, Apple Music, Club oder CD sind eingebaut. Mehrere Songs werden in einem Durchlauf mit denselben Einstellungen bearbeitet.

Hörbeispiel

Better Human, vor und nach dem Mastering

Ein Song der Band Any Advice, gemastert mit Mixsmith und dem Referenzprofil „Laut und hell“. A ist die Mischung vor dem Mastering, B das Ergebnis. Umgeschaltet wird ohne Pause an derselben Stelle.

B ist lauter, weil Mixsmith den Song wie die Referenz auf etwa −11 LUFS bringt. Wer nur den Klang vergleichen will, setzt den Haken bei „Gleich laut vergleichen“.

Better Human Any Advice

A · Vorher
B · Nachher

Ausschnitt 1:04 bis 1:49 · A −13,9 LUFS · B −11,4 LUFS

Spur-Angleich einer Gitarrenspur an das Profil Gitarre wie Footprints

Spur-Angleich

Eine Gitarre wie auf der Platte

Der Spur-Angleich bringt eine rohe Instrumentenspur in die Nähe des Instruments aus Referenzsongs: Spektrum, Dynamik, Transienten, Breite und Effekte.

Die Instrument-Profile dafür lernt Mixsmith aus einzelnen Spuren oder aus getrennten Stems.

Modellauswahl beim Stems-Extrahieren: Automatisch, BS-RoFormer, Demucs und DrumSep

Stems

Songs in ihre Spuren zerlegen

Mit KI-Modellen wie BS-RoFormer und Demucs zerlegt Mixsmith Songs in Einzelspuren: Gesang und Instrumental, alle Rollen oder sogar einzelne Teile des Schlagzeugs.

Das Modell wählt Mixsmith passend zur Grafikkarte. Ohne geeignete Grafikkarte rechnet es auf dem Prozessor.

Gut zu wissen

Ein Werkzeug, kein Zauberkasten

Alles bleibt auf dem Rechner

Trennung, Analyse und Mischung laufen lokal. Die KI-Modelle lädt Mixsmith beim ersten Einsatz einmal herunter, danach geht es ohne Internet. Kein Konto, kein Upload.

Misst, statt zu hören

Mixsmith gleicht Messgrößen an. Bei sehr unterschiedlichem Material lohnt es sich, die Übernahme auf 50 bis 70 Prozent zu stellen und mit A/B zu prüfen.

Mixi erklärt den Rest

Ein Tutorial-Video von zweieinhalb Minuten zeigt die wichtigsten Funktionen, mit Kapiteln, deutscher Stimme und Untertiteln.

Systemanforderungen

Was der Rechner können sollte

Mindestens

Reicht für Mixing, Mastering und Spur-Angleich. Die KI-Trennung läuft dann auf dem Prozessor.

  • Windows 10 (64 Bit), Ubuntu 22.04 oder macOS 12
  • Prozessor x64 mit AVX2 oder Apple M1, 4 Kerne
  • 8 GB Arbeitsspeicher
  • 8 GB freier Speicherplatz
  • Keine eigene Grafikkarte nötig
  • Linux und macOS: Python 3.10 oder neuer

Empfohlen für die lokale KI

Für schnelle Stem-Trennung und Effektanalyse direkt auf dem eigenen Rechner.

  • Windows 11 oder macOS 14 mit Apple Silicon
  • Prozessor mit 8 Kernen
  • 16 GB Arbeitsspeicher, vor allem bei vielen Spuren
  • SSD mit 8 GB freiem Speicher
  • NVIDIA-Grafikkarte ab 4 GB Grafikspeicher (mindestens 1,5 GB frei)

So schnell geht es

Gemessen mit einer NVIDIA RTX 3070:

  • Song von 4 Minuten in Spuren zerlegen: etwa 40 Sekunden
  • Mix-Profil aus einem Song: etwa 1 Minute, mit Effektanalyse etwa 2
  • 7 Spuren mischen und mastern: etwa 30 Sekunden
  • Ohne Grafikkarte nimmt Mixsmith Demucs: etwa ein Drittel der Songlänge

Aus der Werkstatt

Mixsmith ist ein Kieselwerk-Projekt.

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