Alles bleibt auf dem Rechner
Trennung, Analyse und Mischung laufen lokal. Die KI-Modelle lädt Mixsmith beim ersten Einsatz einmal herunter, danach geht es ohne Internet. Kein Konto, kein Upload.
Audio-Programm · Windows, Linux, macOS
Mixsmith mischt und mastert eigene Aufnahmen nach dem Vorbild von Songs, deren Klang gefällt. Es misst die Referenz Spur für Spur und überträgt Balance, Klang, Dynamik, Breite und Effekte auf den eigenen Song.

So funktioniert es
Ein bis fünf Songs wählen, deren Mix gefällt. Die KI zerlegt sie in Gesang, Drums, Bass, Gitarre, Keys und Rest und misst jede Rolle.
Einzelspuren hineinziehen oder einen fertigen Rohmix. Die Rolle jeder Spur erkennt Mixsmith am Dateinamen.
Vorschau berechnen, A und B vergleichen, am Mischpult nachregeln. Am Ende stehen Mix und Master als WAV bereit.

Mixing
Für jede Rolle misst Mixsmith den Pegel im Verhältnis zum Mix, die Klangfarbe, Dynamik und Anschlag, die Stereobreite sowie Hall und Delay. Bei mehreren Referenzsongs zählt der Median.
Wie stark die Referenz übernommen wird, regeln sechs Schieber von 0 bis 100 Prozent: Balance, Klang, Dynamik, Transienten, Stereobreite sowie Hall und Delay. Eine Tabelle zeigt je Rolle Ziel, Ist und Korrektur.

Mischpult
Die automatische Mischung ist ein Startpunkt. Jede Spur hat Fader, Panorama, Stumm und Solo, dazu Kanal-EQ, Kompressor und Hall.

Vorschau
Eine Vorschau zeigt Spektrum und Messwerte von Rohmix und Mix im Vergleich. Mit A und B wechselt man ohne Pause zwischen beiden.
Wer keine Einzelspuren hat, gibt einen fertigen Stereomix ein. Die KI zerlegt ihn einmal in Rollen, nichts geht dabei verloren.

Mastering
Fertige Songs gleicht Mixsmith an einen Referenzklang an: Restauration, Stem-Balance, Spektrum, Stereobild, Glue, Soft-Clipper, Limiter und Lautheit.
Zielvorgaben für Streaming, Apple Music, Club oder CD sind eingebaut. Mehrere Songs werden in einem Durchlauf mit denselben Einstellungen bearbeitet.
Hörbeispiel
Ein Song der Band Any Advice, gemastert mit Mixsmith und dem Referenzprofil „Laut und hell“. A ist die Mischung vor dem Mastering, B das Ergebnis. Umgeschaltet wird ohne Pause an derselben Stelle.
B ist lauter, weil Mixsmith den Song wie die Referenz auf etwa −11 LUFS bringt. Wer nur den Klang vergleichen will, setzt den Haken bei „Gleich laut vergleichen“.
Better Human Any Advice
Ausschnitt 1:04 bis 1:49 · A −13,9 LUFS · B −11,4 LUFS

Spur-Angleich
Der Spur-Angleich bringt eine rohe Instrumentenspur in die Nähe des Instruments aus Referenzsongs: Spektrum, Dynamik, Transienten, Breite und Effekte.
Die Instrument-Profile dafür lernt Mixsmith aus einzelnen Spuren oder aus getrennten Stems.

Stems
Mit KI-Modellen wie BS-RoFormer und Demucs zerlegt Mixsmith Songs in Einzelspuren: Gesang und Instrumental, alle Rollen oder sogar einzelne Teile des Schlagzeugs.
Das Modell wählt Mixsmith passend zur Grafikkarte. Ohne geeignete Grafikkarte rechnet es auf dem Prozessor.
Gut zu wissen
Trennung, Analyse und Mischung laufen lokal. Die KI-Modelle lädt Mixsmith beim ersten Einsatz einmal herunter, danach geht es ohne Internet. Kein Konto, kein Upload.
Mixsmith gleicht Messgrößen an. Bei sehr unterschiedlichem Material lohnt es sich, die Übernahme auf 50 bis 70 Prozent zu stellen und mit A/B zu prüfen.
Ein Tutorial-Video von zweieinhalb Minuten zeigt die wichtigsten Funktionen, mit Kapiteln, deutscher Stimme und Untertiteln.
Systemanforderungen
Reicht für Mixing, Mastering und Spur-Angleich. Die KI-Trennung läuft dann auf dem Prozessor.
Für schnelle Stem-Trennung und Effektanalyse direkt auf dem eigenen Rechner.
Gemessen mit einer NVIDIA RTX 3070:
Aus der Werkstatt
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